Bioidentische Hormontherapie nach Dr. med. Rimkus
1. Die Rimkustherapie
1.1. Was versteht man unter Bio-identischer Hormontherapie mit human-identischen Hormonen nach Dr. med. Rimkus?
Die bio-identische Hormonbehandlung nach Dr. med. Rimkus repräsentiert eine natürliche Strategie zur Bewältigung hormoneller Dysbalancen. Im Laufe der Jahre erleben viele Menschen – Männer wie Frauen - einen chronischen Hormonmangel, der diverse gesundheitliche Beschwerden verursachen kann. Unsere Zielsetzung ist es, durch individuell angepasste Therapien, die auf detaillierten Laboranalysen basieren, diesen allmählichen Rückgang der Hormonproduktion auszugleichen. Auf diese Weise lässt sich der Hormonverlust auf natürliche Art und Weise wieder ins Gleichgewicht bringen, was maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann. Die Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode wird durch wissenschaftliche Studienergebnisse gestützt.
1.2. Weshalb messen wir im Blut statt im Speichel?
Die Antwort liegt in der Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Ergebnisse. Die Speichelmessung ist nicht geeignet für die klinische Bestimmung der Sexualhormone. Dies liegt daran, dass die Konzentration dieser Hormone im Speichel sehr gering ist und Schwankungen unterliegen kann. Dies macht die Speichelmessung unzuverlässig für die genaue Bestimmung von Sexualhormonen wie Östrogen, Progesteron und Testosteron. Aus diesem Grund führen wir die Messung der Sexualhormone ausschließlich im Blut durch. Die Blutproben ermöglichen eine präzise und zuverlässige Bestimmung der Hormonspiegel, was in der klinischen Diagnostik von großer Bedeutung ist. Es sei jedoch angemerkt, dass die Speichelmessung für andere Hormone, wie beispielsweise das Cortisoltagesprofil, sehr gut geeignet ist. Hier können Speichelproben genutzt werden, um den Verlauf des Cortisolspiegels über den Tag hinweg genau zu erfassen, da dieser in Speichelproben gut nachweisbar ist und Schwankungen oft aussagekräftige Informationen liefern können.
1.3. Warum eignet sich eher eine bio-identische Hormonbehandlung oral als transdermal?
Inzwischen hat auch die Pharmaindustrie erkannt, dass echte human-identische Hormone einen effektiven Nutzen mit sich bringen und bietet entsprechende Produkte an, allerdings in der Regel in „transdermaler Form“, also als Cremes/Salben zum Auftragen auf die Haut. „Trans“ bedeutet „durch“ und „dermal“ meint „Haut“ – also durch die Haut. Die Hormone haben also die Aufgabe durch die Haut im gesamten Organismus zu wirken. Fakt ist allerdings, dass Substanzen, die über die Haut aufgenommen werden, aufgrund der Haut-Schutzbarriere nur abgeschwächt aufgenommen werden. Die erwähnte Haut-Schutzbarriere ist von signifikanter Bedeutung, damit wenige Mikroorganismen, wie Bakterien, oder Schadstoffe über die Haut in den Körper eindringen können. Aus dem genannten Grund würde auch niemand Hormone z. B. in der Anti-Baby-Pille als Creme verabreichen. Schlussendlich ist eine solche Hormonanwendung also nicht geeignet, um die Hormonspiegel im gesamten Organismus anzuheben, da die Haut auf natürliche Weise als Barriere wirkt.
1.4. Bei welchen Beschwerden kann jüngeren Frauen bzw. Frauen in der Perimenopause geholfen werden?
- Frauengesundheit: PMS/Menstruationsbeschwerden, Zysten, Myome, Libidoreduktion
- Muskulatur: muskelstärkend
- Harnwegsinfekte: häufig auftretende Harnwegsinfekte sind ein weiteres Problem, bei dem Hormontherapien helfen können
- Psychische und mentale Gesundheit: Depressionen, Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen
1.5. Bei welchen Beschwerden und Erkrankungen können Frauen in der Menopause profitieren?
- Hitzewallungen, Haarausfall, Schlafprobleme, Libidoverlust, trockene Schleimhäute, Gelenkschmerzen
- Verbesserung der Knochendichte/ reduziert das Osteoporoserisiko
- Harnwegsinfekte: häufig auftretende Harnwegsinfekte sind ein weiteres Problem, bei dem Hormontherapien helfen können
- Psychische und mentale Gesundheit: Depressionen, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen
1.6. Was ist Andropause? Bei welchen Beschwerden können Männer profitieren?
Die Andropause, auch als männliche Wechseljahre bezeichnet, kann bei Männern schon ab dem Alter von 35 Jahren auftreten. In dieser Phase können Hormonmangelsymptome auftreten, die das Wohlbefinden und die Lebensqualität beeinflussen. Vielfältige Beschwerden in der Andropause sind z. B.:
- Libidoverlust und Potenzprobleme, reduzierte Erektionen am Morgen oder verminderte Orgasmusintensität
- Prostatabeschwerden, z. B. bei Prostatavergrößerung wie nächtlicher Harndrang, schwacher oder unterbrochener Harnstrahl, Schmerzen beim Wasserlassen
- Reduzierte Fitness, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
- Depressive Verstimmung, Reizbarkeit und Schlafprobleme auftreten
Bei welchen Krankheitsbildern sind die Sexualhormone von Bedeutung? Welche Organsysteme profitieren von der Behandlung mit Sexualhormonen?
Progesteron:
Progesteron, ein natürliches Hormon, spielt eine entscheidende Rolle in verschiedenen Körperfunktionen und hat vielfältige positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Dieses Hormon ist nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer von Bedeutung.
Psyche:
Progesteron besitzt eine antidepressive Wirkung und unterstützt die Schlafqualität. Es wirkt beruhigend auf das Nervensystem und kann zur Verbesserung der allgemeinen Stimmungslage beitragen.
Knochenstoffwechsel:
Im Bereich des Knochenstoffwechsels stimuliert Progesteron die Aktivität der knochenaufbauenden Zellen. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Knochenstärke und kann somit das Risiko von Osteoporose verringern.
Schmerzbehandlung:
Eine schmerzlindernde Wirkung ist eine weitere bedeutende Eigenschaft von Progesteron. Es kann bei der Reduzierung verschiedener Schmerzarten, einschließlich Menstruationsschmerzen und chronischen Schmerzzuständen, helfen.
Urologie/Männergesundheit:
In der Urologie ist Progesteron als natürlicher 5-alfa-Reduktasehemmer bekannt. Es ist besonders wichtig bei der Behandlung von Prostatavergrößerungen und kann zur Verbesserung der Prostatagesundheit beitragen, auch bei Libidoreduktion und erektiler Dysfunktion kann ein Progesteronmangel eine Rolle spielen.
Gynäkologie/Frauengesundheit:
- Myome: Progesteron kann in einigen Fällen sogar Myome kleiner werden lassen.
- Eierstockzysten und Zysten oder Knotenbildung in der Brust: Progesteron kann evtl. Zysten und Knotenbildung positiv beeinflussen.
- Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS): Aufgrund der fehlenden Follikelreifung ist der Progesteronspiegel beim PCO-Syndrom typischerweise niedrig. Auch hier kann eine Hormontherapie mit bio-identischen Hormonen hilfreich sein.
- Endometriose/Prämenstruelles Syndrom/Infertilität (Unfruchtbarkeit): Auch bei diesen Krankheitsbildern kann ein Progesteronmangel u. a. die Ursache sein.
- Prämenstruelles Syndrom (PMS): Progesteron kann PMS-Beschwerden wie Unterleibschmerzen, Stimmungsschwankungen, Brustspannen lindern.
PMS-Typen:
- PMS-A (Psyche -> Anxiety): Ängste, Reizbarkeit, Wut, Müdigkeit
- PMS-C („Craving“): Heißhungerattacken (verstärkte Insulinwirkung in der 2. Zyklushälfte und Neigung zu einem erniedrigten Zuckerspiegel)
- PMS-D (Depression): depressive Verstimmung, Schlafstörungen
- PMS-H (Hyperhydration): Wassereinlagerungen -> Brustspannen, Gewichtszunahme
Östradiol:
Östradiol ist ein vielseitiges Hormon, das eine wichtige Rolle im menschlichen Körper spielt.
- Herz-Kreislauf-System: Es bietet Schutz für das Herz und die Blutgefäße, was dazu beitragen kann, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren.
- Knochenstoffwechsel: Östradiol fördert den Knochenaufbau. Dies ist besonders wichtig, um Osteoporose vorzubeugen.
- Sexualität: Östradiol wirkt libidofördernd. Auch ist Östradiol zur Erhaltung der Fertilität von Bedeutung.
- Nervengesundheit und Psyche: Östradiol bietet Schutz für die Hirnzellen und trägt dazu bei, das Risiko von altersbedingter Demenz zu reduzieren. Es hilft auch bei der Erhaltung der Gedächtnisleistung und kann vor Altersdepression schützen.
- Haut und Haare: Die Gesundheit von Haut und Haaren wird durch Östradiol gestärkt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Östradiol ein Hormon ist, das in verschiedenen Bereichen des Körpers positive Auswirkungen hat. Es schützt das Herz und die Blutgefäße, fördert den Knochenaufbau, unterstützt die Sexualität, bewahrt die Nervengesundheit und Psyche und bietet Schutz für Haut und Haare. Auch Männer brauchen eine geringe – aber doch bestimmte Menge – Östradiol.
Testosteron:
Testosteron ist ein entscheidendes Hormon im männlichen Körper und beeinflusst eine Vielzahl von körperlichen und geistigen Funktionen.
- Libido: Eines der bekanntesten Merkmale von Testosteron ist seine libidosteigernde Wirkung, die das sexuelle Verlangen fördert und gleichzeitig die Erektion unterstützt.
- Spermienproduktion: Testosteron spielt auch eine bedeutende Rolle bei der Förderung der Spermienproduktion, was für die männliche Fruchtbarkeit von entscheidender Bedeutung ist.
- Fettstoffwechsel: Testosteron trägt zur Verbesserung des Fettstoffwechsels bei und kann dabei helfen, das Körpergewicht auf gesunde Weise zu regulieren.
- Gedächtnisleistung: Testosteron hat eine antidepressive Wirkung. Es kann dazu beitragen, die Stimmung zu stabilisieren und Depressionen zu lindern.
- Muskelaufbau: Testosteron unterstützt die Entwicklung von Muskelmasse und fördert die Muskelkraft, was insbesondere für sportliche Leistungen und die körperliche Fitness von Bedeutung ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Testosteron ein Hormon ist, das eine breite Palette von positiven Auswirkungen auf den männlichen Körper hat. Es steigert die Libido, unterstützt die Erektion, fördert die Spermienproduktion, verbessert den Fettstoffwechsel, trägt zur Gedächtnisleistung bei, wirkt antidepressiv und unterstützt den Muskelaufbau. Auch Frauen benötigen eine – aber geringe, aber doch bestimmte Menge – an Testosteron.


Wie geht es jetzt weiter?
Ziel ist das Auffüllen des Hormonmangels. Wenn sich Mangelzustände zeigen, wird dieser labortechnisch diagnostizierte Mangel (und nur dieser) adäquat ergänzt. Dies unterscheidet sich maßgeblich vom üblichen Prozedere, bei dem meistens der Hormonstatus nicht bestimmt wird.
Wenn die aktuellen Beschwerden und der Blutspiegel einen Hormonmangel bestätigen, dann werden Hormonkapseln individuell dosiert in einer zertifizierten Apotheke hergestellt. Die Kapseln enthalten zusätzlich Zink und Kupfer zur besseren Bioverfügbarkeit.
Bio-identische vs. Synthetische Hormontherapie?
Wie unterscheidet sich die Bio-identische von der Synthetischen Hormontherapie?
Die Unterscheidung zwischen bio-identischen und synthetischen Hormonen ist von zentraler Bedeutung. Bio-identische Hormone werden aus der Yamswurzel gewonnen. Diese sind unveränderte, physiologische Hormonpräparate. Aus der Yamswurzel extrahiertes Diosgenin wird zu natürlichem Progesteron verarbeitet. Das gewonnene Diosgenin ist in seiner Struktur natur-identisch – dies bedeutet, dass eine exakte molekulare Übereinstimmung mit körpereigenen Hormonen gegeben ist. Im Gegensatz dazu stehen sogenannte synthetische Hormone – diese bezeichnet man als chemisch modifizierte Derivate („Hormonoide“). Ein bekanntes Beispiel für ein chemisch modifiziertes Estrogen ist z. B. die Pille sowie chemische Hormonbehandlung in den Wechseljahren. Auch bei Gestagenpräparaten wie sogenannten Progestinen oder Pro-Gestogenen (z. B. Levonogestrel oder Desogestrel) sind ähnliche Bedenken wie bei Estrogenen zu erwarten. Die synthetischen Hormone haben nicht nur unerwünschte Nebenwirkungen, auch wenn oral verabreicht, nur in Standarddosierungen gegeben und nicht individuell rezeptiert. Oft sind diese Standarddosierungen nicht zielführend – also: „One size does not fit all“ (Eine Größe passt nicht allen).
Was ist das Besondere an der Yamswurzel?
Herkunft und Anbau der Yamswurzel:
Funde deuten darauf hin, dass die Yamswurzel in den tropischen Gebieten Asiens heimisch ist. Mittlerweile existieren auch Anbauflächen in Teilen von Süd- und Mittelamerika. Die Hauptproduzenten sind afrikanische Länder – insbesondere Nigeria, Ghana und die Elfenbeinküste. Was bei uns die Kartoffel ist, ist in Afrika die Yamswurzel: ein wichtiges Grundnahrungsmittel, aus dem u. a. ein Brei, der sogenannte „Fufu“ zubereitet wird, der mit scharfen Soßen serviert wird.
Mikronährstoffe in der Yamswurzel:
Mikronährstoffe wie z. B. Vitamin C, B-Vitamine, Kalium, Zink und Kupfer sind enthalten.
2.3 Was sind mögliche Nebenwirkungen von chemischen Hormonen im Vergleich zu bio-identischen Hormonen?
Obwohl weit verbreitet, sind mit der Einnahme der synthetischen Hormone/Hormonoide häufig unerwünschte Wirkungen verbunden. Zu möglichen Nebenwirkungen gehören u. a. ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Thrombosen, Herzinfarkte sowie Bluthochdruck.
Was sind Phytohormone? Warum sollten Phytohormone eher keine Alternative darstellen?
Phytohormone werden häufig als natürliche Alternative zu den sogenannten synthetischen Hormonen angesehen. Auch die Phytohormone sind ebenfalls kritisch zu beurteilen. Der klinische Nutzen und mögliche Nebenwirkungen sollten adäquat bei einer Indikationstellung abgewogen werden. Die genannten Hormone werden aus natürlichen Quellen wie Soja oder Rotklee gewonnen – allerdings agieren diese als hormonelle Disruptoren im menschlichen Körper – also auch nicht zielführend um hormonelle Dysbalancen auszugleichen, da nicht bio-identisch.
Warum ist das Diosgenin bioidentisch im Vergleich zu den beschriebenen Phytohormonen?
Wir verordnen ausschließlich natürliche, den menschlichen Hormonen genau identische Hormone – d.h. human-identische Hormone, also keine Hormone aus Pferdeurin und keine synthetischen Hormone. Zur Herstellung der fehlenden Hormone eignet sich als natürliches Ausgangsmaterial das Diosgenin aus der Yamswurzel. Nach einem bestimmten Verfahren („Marker Prozess“) wird das gewonnene Diosgenin in Progesteron umgewandelt. Es ist hervorzuheben, dass nicht der direkte Extrakt aus der Yamswurzel, genauso wenig wie der direkte Extrakt aus Soja genutzt wird. Die genannten Pflanzen enthalten minimale Spuren von Progesteron (und andere Hormone), dies würde allerdings nicht für eine gezielte Therapie ausreichen, es müssten nämlich Unmengen eingenommen werden. Aus der Yamswurzel (bzw. aus Soja) wird ein Extrakt gewonnen. Dieses Extrakt enthält Diosgenin. Dieses Diosgenin wird nun durch das „Russel-Marker-Verfahren“ zum Progesteron (human-identisch) umgebaut. Die bio-identischen Hormone – gewonnen aus Diosgenin – zeigen also die gleiche biochemische Struktur wie unsere körpereigenen Hormone. Die Phytohormone unterscheiden sich in ihrer biochemischen Form von den „Hormonen, die unser Körper kennt“. Dadurch sind diese folglich nicht geeignet, um einen Hormonmangel adäquat, natürlich und sicher auszugleichen. In der Grafik ist ersichtlich, dass das aus Diosgenin gewonnene Progesteron identisch ist mit dem natürlichen menschlichen humanen Progesteron (das auf natürlichem Weg aus Cholesterin entsteht).
Welche Vorteile zeigen sich bei einer bio-identischen Hormontherapie nach Dr. Rimkus gegenüber synthetischer Hormontherapie?
Die Wahl zwischen bio-identischen und synthetischen Hormontherapien sollte sorgfältig abgewogen werden. Die Vorteile der bio-identischen Hormone überwiegen:
- Molekulare Struktur ist human-identisch
- Sicher und nebenwirkungsarm
- Bessere Verträglichkeit
- In vielen Fällen eine adäquate, laborgestützte und individuelle Methode mit häufig zeitnahen Besserungen der Beschwerden im Sinne eines Hormonmangels
- Hormonbalance abhängig vom Hormonspiegel und dem subjektiven Befinden der Patienten
Die Bedeutung von Vitamin D
Warum sollte bei den genannten Beschwerden neben den Sexualhormonen auch Vitamin D eingesetzt werden?
Vitamin D ist ein faszinierendes Hormon, das oft als "Sonnenvitamin" bezeichnet wird. Trotz seines Namens ist es eigentlich kein Vitamin. Vitamin D ist ein Hormon mit einem äußerst breiten Funktionsspektrum. Es ist daher wichtig, sicherzustellen, dass der Körper ausreichend mit Vitamin D versorgt wird. Bei folgenden Erkrankungen und Dysbalancen kann Vitamin D effektiv eingesetzt werden:
- Herabgesetzte Immunsystemabwehr: Aktiviert die Abwehrzellen (T-Zellen) des Immunsystems.
- Autoimmunerkrankungen: Vitamin D scheint sich auch positiv auf Gene einzuwirken, die mit der Entstehung von Autoimmunerkrankungen (wie MS) in Zusammenhang stehen.
- Knochengesundheit: Unterstützung der Knochenstabilität und Vorbeugung von Osteoporose.
- Psychische Gesundheit: Vitamin D kann Stimmungsschwankungen und Erschöpfung lindern und wird oft als Stimmungsaufheller betrachtet.
- Entzündliche Gelenkerkrankungen: Vitamin D wirkt unterstützend bei rheumatoider Arthritis.
- Entzündliche Darmerkrankungen: Vit. D kann sehr effektiv bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa wirken. Z. B. zeigt Vitamin D bei M. Crohn entzündungshemmende Eigenschaften sowie eine Steigerung der Darmschleimhautregeneration.
- Nervenzellengesundheit: Vitamin D kann dazu beitragen, neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer-Demenz entgegenzuwirken.
- Tumorwachstum: Vitamin D hat auch das Potenzial, das Wachstum von Tumoren zu hemmen, was es zu einem wichtigen Faktor in der Krebsprävention macht.
3.6 Kompakt
Mit Hormonen können oft schon mit sehr kleinen Dosierungen große Effekte erzielt werden.
Anderseits wirkt sich ein Hormonmangel u. U. gravierend aus. Bereits Anfang 40 fallen die Sexualhormone mehr oder weniger deutlich ab und mit ca. 60 Jahren haben die Hormonwerte ein Minimum erreicht.
Fazit ist, mit bioidentischen Hormonen können gute Effekte erzielt werden.
